Endlich: die Reise hat begonnen. Erleichterung, dass es nun endlich los geht, aber auch Bauchweh wegen der vielen Fragezeichen, die noch offen sind. So viele Reiseabschnitte unsicher, jede Menge technischer Details ungeklärt.
Aber um 19:30 gabs kein zurück mehr. Ins Auto und zum ab Westbahnhof. Beim Eingang wartete Arnold, unsere Mann in Wien, der mir noch die neueste Version einer digitalen Weltkarte mit unserer Reiseroute auf CD mitgab – jetzt sollten wir uns eigentlich nicht mehr verirren.
In der großen Halle dann lautes Hupen. Meine ORF-Kollegen Anita, Elisabeth und Florian haben uns mit Tröten, Konfetti und Luftschlange empfangen, um uns gebührend auf die Reise zu schicken. Dafür ließen sie mich wie bei einem Marathonlauf unter einem gespannten START-Banner durchmarschieren. Mindestens genauso schwer wie für uns war der Abschied für Karl und Katharina, aber die beiden waren tapfer – noch ein Abschiedsbild und –kuss und dann sahen wir sie nur noch durch die Scheiben winken, als der Zug sich langsam in Bewegung setzte.
Zum Glück waren wir in unserem Vierer-Liegewagen nur zu zweit, genügend Platz um uns auszubreiten, und die ersten Kilometer unserer Reise zu filmen (beim Einsteigen hatte unser ÖBB-Concierge schon nach einer Filmgenehmigung gefragt).
1 Kommentar:
Hurra!
Wir hier in der Redaktion lesen gerade alle, was du so erlebst. Bin schon sehr gespannt auf die erste Geschichte.
Sag uns bitte auch rechtzeitig, wann du am 7. Juni ankommst. Vielleicht haben wir ja dann zufällig grad was am Westbahnhof zu tun ;-)
Alles Gute!
Elisabeth
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