
Noch fehlen ein paar Stadtansichten, also stehen wir um 9:00 Uhr auf. Nach dem obligatorischen Starbucks-Frühstück (früher hätte ich mich verachtet, wäre ich in dieses Caféhaus gegangen) packen wir zusammen. Ein neuer Schrecken: mein Pass scheint verschwunden. Weder zwischen den Unterhosen noch in meinem geheimsten Geheimfach – das Dokumentenheftl mit dem Visum für China ist nicht da. Previn sagt mir via Telefon, dass er nicht im Club ist. Endlich meldet sich Rosalynn mit der Nachricht, dass der Pass ebenfalls in ihrem Auto ist. Aufatmen.
Matthias hat die Zeit meiner Panik genutzt um Aufnahmen von Chinatown zu machen. Langsam frage ich mich, ob ich nicht eher ein Hindernis bin. Immerhin halte ich die Verbindung zu unseren Kontakten aufrecht, und Rosalynn holt uns ab, damit wir noch ein paar Bilder von den Twin Towers und der Stadt machen können. Per Metro am Fuße der Türme angekommen, höre ich jemanden „Manfred – hombre!“ schreien. Der Schweizer Bruno und seine Thailändische Freundin Omli haben uns beim Shopping entdeckt. In der Zwischenzeit hat er überrissen, dass wir fürs Fernsehen unterwegs sind und will unbedingt wissen, wann das ganze auf 3Sat zu sehen sein wird, und ob er drinnen ist. Ich verspreche ihn anzurufen – aber nicht vor Herbst.
Um Punkt 16:00 Uhr beginnt es wieder zu regnen und wir fahren nach einem ausgezeichneten Steak in „Chilli’s“ mit der Monorail zum DHL-Schalter im „Sentral Market“. Mit den DVDs schicken wir auch alle Drehbänder nach Hause – sicher ist sicher.
Der Zug nach Bangkok endet kurz nach der thailändischen Grenze – nur bis dorthin bekommen wir Tickets. Rosalynn lässt uns am Hauptbahnhof raus und wir steigen in den gleichen Zug, mit dem wir aus Singapur gekommen sind, diesmal allerdings im Liegewagen – zwei Betten oben. Gleich bei der Abfahrt um 20:45 lernen wir Bill Kane kennen, einen Amerikaner aus Kalifornien, der seit vielen Jahren die Lehren des Dalai Lama studiert, Handelsreisender in Asien ist (deshalb auch mit 2 Koffern reist) und ein Experte im Asiatischen Horoskop zu sein scheint. Er sagt mir, dass es ein gutes Jahr für Tiger ist, dass mein Erzfeind der Affe ist (alle 1980geborenen), aber dass Matthias Gott sei Dank noch ein Schaf ist, weil er schon im Jänner, also noch vor dem chinesischen Jahreswechsel, geboren ist. Schafe sind die Freunde von Tigern – hm-hm. Jedenfalls ist der 20. April ein guter Tag um neue Dinge zu beginnen, weshalb Bill diesen Reisetag gewählt hat. Der ca. 50jährige zeigt mir auch Bilder seiner barbusigen neuen 24jährigen Thai-Feundin auf seinem iphone („great with pictures“) und ich werde Details der junge Damen ansichtig, die sonst nur privilegierte Menschen sehen dürfen. Bill ist sehr stolz auf seine neue Errungenschaften – iphone und Freundin.
Anders als im Zug durch Indien schläft man hier in der Fahrtrichtung. Wir haben zwei Top-Betten bekommen, und versuchen unser Gepäck so zu verteilen, dass noch Platz zum Schlafen ist. Da wir im letzten Wagen vor dem Triebwagen sind, wird der Lärmpegel einen geruhsamen Schlaf allerdings zu verhindern wissen.
Arbeitsam versuchen wir auch unsere Beklemmtheit zu dokumentieren. Meine ipod und die Lufthansa-Augenklappe kämpfen gegen jegliche Störungen an, aber scheitern kläglich. Gegen 3:00 Uhr hört mein Hirn auf sich über die Unmöglichkeit des Einschlafens zu beschweren. Endlich!
Matthias hat die Zeit meiner Panik genutzt um Aufnahmen von Chinatown zu machen. Langsam frage ich mich, ob ich nicht eher ein Hindernis bin. Immerhin halte ich die Verbindung zu unseren Kontakten aufrecht, und Rosalynn holt uns ab, damit wir noch ein paar Bilder von den Twin Towers und der Stadt machen können. Per Metro am Fuße der Türme angekommen, höre ich jemanden „Manfred – hombre!“ schreien. Der Schweizer Bruno und seine Thailändische Freundin Omli haben uns beim Shopping entdeckt. In der Zwischenzeit hat er überrissen, dass wir fürs Fernsehen unterwegs sind und will unbedingt wissen, wann das ganze auf 3Sat zu sehen sein wird, und ob er drinnen ist. Ich verspreche ihn anzurufen – aber nicht vor Herbst.
Um Punkt 16:00 Uhr beginnt es wieder zu regnen und wir fahren nach einem ausgezeichneten Steak in „Chilli’s“ mit der Monorail zum DHL-Schalter im „Sentral Market“. Mit den DVDs schicken wir auch alle Drehbänder nach Hause – sicher ist sicher.
Der Zug nach Bangkok endet kurz nach der thailändischen Grenze – nur bis dorthin bekommen wir Tickets. Rosalynn lässt uns am Hauptbahnhof raus und wir steigen in den gleichen Zug, mit dem wir aus Singapur gekommen sind, diesmal allerdings im Liegewagen – zwei Betten oben. Gleich bei der Abfahrt um 20:45 lernen wir Bill Kane kennen, einen Amerikaner aus Kalifornien, der seit vielen Jahren die Lehren des Dalai Lama studiert, Handelsreisender in Asien ist (deshalb auch mit 2 Koffern reist) und ein Experte im Asiatischen Horoskop zu sein scheint. Er sagt mir, dass es ein gutes Jahr für Tiger ist, dass mein Erzfeind der Affe ist (alle 1980geborenen), aber dass Matthias Gott sei Dank noch ein Schaf ist, weil er schon im Jänner, also noch vor dem chinesischen Jahreswechsel, geboren ist. Schafe sind die Freunde von Tigern – hm-hm. Jedenfalls ist der 20. April ein guter Tag um neue Dinge zu beginnen, weshalb Bill diesen Reisetag gewählt hat. Der ca. 50jährige zeigt mir auch Bilder seiner barbusigen neuen 24jährigen Thai-Feundin auf seinem iphone („great with pictures“) und ich werde Details der junge Damen ansichtig, die sonst nur privilegierte Menschen sehen dürfen. Bill ist sehr stolz auf seine neue Errungenschaften – iphone und Freundin.
Anders als im Zug durch Indien schläft man hier in der Fahrtrichtung. Wir haben zwei Top-Betten bekommen, und versuchen unser Gepäck so zu verteilen, dass noch Platz zum Schlafen ist. Da wir im letzten Wagen vor dem Triebwagen sind, wird der Lärmpegel einen geruhsamen Schlaf allerdings zu verhindern wissen.
Arbeitsam versuchen wir auch unsere Beklemmtheit zu dokumentieren. Meine ipod und die Lufthansa-Augenklappe kämpfen gegen jegliche Störungen an, aber scheitern kläglich. Gegen 3:00 Uhr hört mein Hirn auf sich über die Unmöglichkeit des Einschlafens zu beschweren. Endlich!













