Nicht das Mumbai viel ordentlicher oder weniger chaotisch wäre als Cairo, aber die Stadt ist einfach freundlicher. Vielleicht liegts an den vielen bunten Sarees der Frauen, an den zarten Indern oder an der 100prozentigen Luftfeuchtigkeit. Irgendwie fällt hier der Frust der letzten Tage ab.
Wir checken ins Ramee Hotel im Stadtteil Dadar ein. Sehr schön und für indische Verhältnisse auch ziemlich teuer. Das Doppelzimmer kostet 80 Euro pro Person.
Von Mumbai müssen wir quer durch Indien nach Chennai (füher: Madras). Am besten geht das mit dem Chennai Express, der gerade mal 24 Stunden für die 1250 Km lange Strecke braucht. An keinem der unzähligen Schalter im Bahnhof von Dadar bekommen wir unser Ticket. Schließlich schickt man uns zur Victory Central Station, wo wir nach einigem Herumirren einen eigenen Touristenschalter finden, und zwei Plätze für den Zug am 7. April ergattern (60 Euro für beide).
In Dadar scheint es nur pure veg.(etarian) restaurants zu geben. Wir bestellen, indem wir auf irgendwas auf der Karte zeigen und bekommen eine Sauce mit irgendwas und Brot – eigentlich das gleiche, was auch die Einheimischen an den Nebentischen essen. Wenn wir so weiter essen, habe ich bis zu unserer Heimkehr mein Idealgewicht.
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