
An diesem Tag ist Phileas Fogg in Indien eingetroffen – zwei Tage vor seiner geplanten Ankunft (diese Tage musste er allerdings für die Rettung von Prinzessin Aouda wieder opfern). Auch wir wollen einen gebührenden Einzug in Indien filmen und fahren zum „Gateway of India“, einem Triumphbogen an der waterfront (gibt’s dafür ein deutsches Wort?), der extra für die Landung von George V. von England errichtet wurde. Wir müssen aber feststellen, dass wir nicht so feierlich einziehen können, denn das Tor wird derzeit renoviert und ist geschlossen.
Also müssen wir uns was anderes einfallen lassen. Am Sandstrand weiter nördlich drehen wir unsere Landeszene: ich tauche mit meinem Fogg-Zylinder in voller Montur aus den Fluten auf und gehe an Land. Dass der verrückte Weiße mit dem komischen Hut, der immer wieder aus dem Wasser kommt und wieder darin verschwindet, einheimische Schaulustige anzieht, ist klar. Viele indische Frauen werden sich die Geschichte heute Abend noch von ihren Männern anhören müssen.
Nach der Trockenlegung im Hotel filmen wir die Gegend rund um das Hotel. In den Straßen reihen sich unzählige Stoff- und Gewandgeschäfte aneinander. Dazwischen gibt es standlgroße Kleingeschäfte: vom Scherenschleifer über den Straßen-Übersetzer mit seinen zwei Schreibmaschinen bis zum „Phonecenter“ mit vier Festnetzapparaten auf einem Brett.
Neben einer Tankstelle rasiert ein Babier seine Kunden. Eine gute Gelegenheit, meinen wir, uns nach den ersten zwei Wochen wieder ein bisschen zu kultivieren. Nach Einschäumen, Rasieren und Eincremen bekommen wir noch die obligatorische Kopfnussmassage mit Ohrläppchenziehen, Genick ausrenken, und Fingerknacksen. Wir überzahlen den unrasierten Rasseur völlig mit 2 Euro. Er bedankt sich mit einem lustigen seitwärts Wackeln des Kopfes, was hier so viel wie „Ja“ oder „OK“ oder „Danke!“ bedeutet. Ein nettes Volk, diese Inder.
Am Abend gibt’s wieder Speisekartentippen und dafür bekomme ich Erdäpfelsauce mit Brot und Matthias roten Reis mit Brot.
Also müssen wir uns was anderes einfallen lassen. Am Sandstrand weiter nördlich drehen wir unsere Landeszene: ich tauche mit meinem Fogg-Zylinder in voller Montur aus den Fluten auf und gehe an Land. Dass der verrückte Weiße mit dem komischen Hut, der immer wieder aus dem Wasser kommt und wieder darin verschwindet, einheimische Schaulustige anzieht, ist klar. Viele indische Frauen werden sich die Geschichte heute Abend noch von ihren Männern anhören müssen.
Nach der Trockenlegung im Hotel filmen wir die Gegend rund um das Hotel. In den Straßen reihen sich unzählige Stoff- und Gewandgeschäfte aneinander. Dazwischen gibt es standlgroße Kleingeschäfte: vom Scherenschleifer über den Straßen-Übersetzer mit seinen zwei Schreibmaschinen bis zum „Phonecenter“ mit vier Festnetzapparaten auf einem Brett.
Neben einer Tankstelle rasiert ein Babier seine Kunden. Eine gute Gelegenheit, meinen wir, uns nach den ersten zwei Wochen wieder ein bisschen zu kultivieren. Nach Einschäumen, Rasieren und Eincremen bekommen wir noch die obligatorische Kopfnussmassage mit Ohrläppchenziehen, Genick ausrenken, und Fingerknacksen. Wir überzahlen den unrasierten Rasseur völlig mit 2 Euro. Er bedankt sich mit einem lustigen seitwärts Wackeln des Kopfes, was hier so viel wie „Ja“ oder „OK“ oder „Danke!“ bedeutet. Ein nettes Volk, diese Inder.
Am Abend gibt’s wieder Speisekartentippen und dafür bekomme ich Erdäpfelsauce mit Brot und Matthias roten Reis mit Brot.
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